Im Interview: Seniorberater Siegfried Wespel, sein Nachfolger Michael Kalchgruber und die betreuende Führungskraft Manfred Müller
Herr Müller, was ist der besondere Nutzen des Nachfolgemodells?
Müller (Führungskraft M. Kalchgruber): Mit diesem Modell können wir eine kontinuierliche und langfristige Beratung sicherstellen. Das zahlt sich für die Kundenbindung aus.
Die rechtzeitige Nachfolgeregelung verhindert, dass unsere Kunden irgendwann ohne Berater dastehen. So können sie sich auf eine regelmäßige individuelle Betreuung verlassen.
Was hat Sie, Herr Wespel, von der Nachfolgeregelung überzeugt?
Wespel: Die Möglichkeit, Schritt für Schritt meinen Ruhestand einzuleiten, ohne meine Kunden im Stich zu lassen.
Der jüngere Kollege kann in die Nachfolgerrolle reinwachsen und wenn ich ausscheide, haben meine Kunden mit ihm einen Berater, den sie kennen.
Herr Kalchgruber, wie genau gestaltet sich der Nachfolgeprozess?
Kalchgruber: Grundsätzlich sehr harmonisch. Nachdem Herr Wespel mich seinen Kunden angekündigt hat, findet ein gemeinsames Treffen statt, bei dem ich den Kunden sowie seine Ziele und Wünsche kennenlernen kann.
Darüber hinaus besprechen wir alle zwei Wochen mit Herrn Müller den aktuellen Status und die weiteren Schritte.
Wovon hängt aus Ihrer Siche als Führungskraft eine erfolgreiche Nachfolge ab?
Müller: Wenn der Senior bereit ist, eine Art Bindeglied zwischen seinen Kunden und dem jungen Nachfolger zu sein, kann fast nichts mehr schiefgehen. Durch die persönliche Vorstellung kann die vertrauensvolle Basis zwischen Kunde und Berater aufrechterhalten bleiben.
