Ute Reimers, tätig als Finanzberaterin für Bonnfinanz in der Gebietsdirektion Hamburg.

Die heute 56-Jährige wohnt in arbeitet in Bad Schwartau - wo sie auch mit Bonnfinanz im Januar 1991 ihre berufliche Heimat gefunden hat. Das Interview führte Martin Siebert, Gebietsdirektor in Hamburg.
 

 

Frau Reimers, es gab doch sicher ein Berufsleben vor der Bonnfinanz. Was waren denn ihre prägenden Stationen?

Schon während meiner Ausbildung zur PTA hatte ich beschlossen das Abitur nachzuholen, um später Pharmazie zu studieren. Das große Ziel war die Selbstständigkeit mit einer eigenen Apotheke. Und dann kam doch alles etwas anders…

Das Abitur habe ich nachgeholt, und dann angefangen mir das Geld für das Studium zu verdienen. Als man mir dann aber anbot, ein eigenes Sonnenstudio zu eröffnen, zögerte ich nicht lange und machte mich selbstständig. Es folgten komplexe Verhandlungen mit Banken und alle Herausforderungen, die die Selbstständigkeit so mit sich bringen. Ein echter Kraftakt, wenn man noch nie etwas mit Finanzen zu tun hatte und ein gute Schule für das, was dann folgte.

Wie kam es zu Ihrem Wechsel zur Bonnfinanz AG?

Bei vielen finanziellen Entscheidungen – gerade beim erfolgreichen Aufbau des Studios - hatte ich mir die Unterstützung eines befreundeten Bonnfinanz Beraters gesichert. Als ich dann später mein Studio mit einem guten Gewinn verkaufen konnte, war er es, der mir vorschlug, den Beruf des Finanzberaters "von der Pike auf" zu lernen und für 1 Jahr bei ihm in die „Lehre“ zu gehen.

Das Thema "Finanzen" hatte mich gepackt. So kam ich 1991 zur Bonnfinanz.

Was waren Ihre Ängste?

Ich hatte keine Angst, aber sicherlich großen Respekt! Ich war Quereinsteigerin und ich musste mir enormes Fachwissen aneignen. Aufgrund meiner finanziellen Situation hatte ich gar nicht geplant im ersten Jahr schon Einkommen zu erzielen und außerdem wollte ich die Tätigkeit auch nur ein Jahr ausüben. Mir war gar nicht in den Sinn gekommen, dass ich von dieser Tätigkeit irgendwann einmal leben würde.

Haben sich Ihre Sorgen bestätigt?

Letztlich nicht. Aber typbedingt habe ich lange gebraucht – da bin ich auch ehrlich zu mir selber - um kleinere Niederlagen nicht gleich als existenzbedrohend zu interpretieren. Heute bin ich da viel gelassener, denn ich weiß, dass ich als Unternehmerin nur dann eine Finanzberaterpraxis erfolgreich führen kann, wenn man immer wieder neue Menschen selbstbewusst von seinem eigenen Können überzeugt und als Kunden für sich gewinnt.

Wo sehen Sie ihren größten Erfolg?

Wissen Sie, ich bin seit 28 Jahren als Bonnfinanz Beraterin tätig und es gab so viele schöne Momente und tolle Erfolge. Aber eines gehört immer zu den schönsten Erlebnissen meiner Berufswahl. Es sind die vielen langjährigen Kundenverbindungen, die oft zu Freundschaften geworden sind.

Gerade durch meine Weiterbildung zur Generationenberaterin habe ich Kunden an der Schnittstelle zwischen individuellen Lösungen und komplexen Familienkonstellationen wirklich helfen können. Das Vertrauen meiner Kunden ist mein größtes Kapital und dass hat sich über die Jahre ausgezahlt.

Was sind denn ihre nächsten Ziele?

Heute kann ich es etwas gelassener angehen. Ich arbeite gerne, aber ich kann es mir auch erlauben, ein Stück mehr auf meine eigene Work-Life-Balance zu achten.

Was würden Sie einem neuen Berater mit auf den Weg geben?

Die Finanzberatung ist auch heute noch eine spannende und herausfordernde Lebensaufgabe. Aber 3 Dinge sollte jeder beherzigen:

  • Langfristig Denken!
  • Bedarfsgerecht beraten!
  • Und wenn es mal nicht so läuft: Immer wieder aufstehen und weitermachen!